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Sehr geehrte Kunden,

durch die geänderte Führerscheinregelung ergeben sich für viele Biker neue Möglichkeiten

 z.B. leistungsstärkere Fahrzeuge mit der vorhandenen Fahrerlaubnis zu führen.

Informieren Sie sich bei uns, wir haben für
jeden das Richtige Fahrzeug!!!


Für all die, bei denen sich nichts ändert, gibt es immer noch das "Schlupfloch" den Quadro 350 D,
diesen darf man mit dem PKW Führerschein Klasse B fahren!

 

Die aktuellen Stufenführerscheinklassen im Überblick

Schritt für Schritt zu mehr Fahrspaß.

www.zweiradführerschein.de

 

Fahrerlaubnisklassen für Krafträder

Mofa

50 ccm, 25 km/h, 1 Sitzplatz, Mindestalter 15 Jahre. Ab 16 Jahre darf man ein Kind bis 7 Jahre mitnehmen. Fürs Mofa braucht man eine Prüfbescheinigung, wenn man keinen Führerschein hat. Für Mofa gibt es keine eigene Fahrerlaubnisklasse. Mofas werden gerne von Jugendlichen gefahren oder von Personen, denen der Führerschein entzogen wurde, die danach aber die Prüfbescheinigung abgelegt haben. Das Führen von Mofas ist nach dem Entzug der Fahrerlaubnis verboten, auch wenn man weiterhin eine Prüfbescheinigung besitzt. Durch das Fahrverbot darf man keine Kraftfahrzeuge führen; darunter fallen Mofas, Fahrräder mit Hilfsmotor; Autos und Motorräder ohnehin.


 

Klasse AM

Motorisierte Kleinkrafträder bis maximal 50 ccm und einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h (bis 50 km/h, wenn sie bis zum 31.12.2001 erstmals in den Verkehr gekommen sind und bis 60 km/h bei Fahrzeugen wie der Simson Schwalbe aus der ehemaligen DDR). In der Regel sind dies Mofas, Mopeds und Roller. Für Motorradfahrer eher uninteressant, aber ein erster preisgünstiger Einstieg in die Welt motorisierter Zweiräder für Jugendliche und Autofahrer, außerdem eine Notlösung bei akutem Geldmangel. Solche Fahrzeuge dürfen nicht auf die Kraftfahrstraßen (Autobahnen und andere ausgeschilderte Schnellstraßen), was je nach Region die Wegwahl verkomplizieren und die Fahrzeit unverhältnismäßig verlängern kann. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.

Gemessen daran, dass der Besitz der Klasse M weder die Probezeit mit PKW noch künftige Führerscheinerwerbe verkürzt und weil er in allen anderen Klassen (B, A, A1) enthalten ist, ist der Führerschein Klasse M recht teuer.

Klasse AM wurde bis 2013 Klasse M genannt. Sie ist aber nicht Teil des neuen "Aufstiegsprogramms" nach 2 Jahren Besitz einer Klasse, wie es die folgenden Klassen sind:


 

Klasse A1

Hierfür ist ein Mindestalter von 16 Jahren Voraussetzung. Es dürfen motorisierte Krafträder mit einem Hubraum von nicht mehr als 125 ccm und einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW/15 PS (Leichtkrafträder) gefahren werden.

Das ist alt: Minderjährige fuhren maximal mit 80 km/h. Diese Regelung ist seit gestern, sowohl für bestehende als auch für zukünftige Führerscheine, aufgehoben.

Das bleibt unverändert: Leistungsgrenze: 11 kW, Hubraumgrenze: 125 ccm

Das ist neu: maximales Leistungsgewicht: 0,1 kW/kg nach FeV §6 Art. 1

Klasse A2

Diese Führerscheinklasse wird zum 19.01.2013 in Deutschland eingeführt. A2 wird die die Klasse "A beschränkt" ablösen. Der Führerschein Klasse A2 schließt weiterhin Klasse M ein und das Mindestalter bleibt 18 Jahre. Nach zwei Jahren Besitz kann A2 durch Ablegen einer praktische Prüfung in Klasse A umgewandelt werden.

A2 beinhaltet Krafträder bis zu 35 kW/48 PS und einem Leistungsgewicht bis zu 0,2 kW/kg Quelle. 0,2 kW/kg ist für alle bekannten serienmäßigen Motorräder gedrosselt ausreichend, z.B. 175 kg bei 35 kW/48 PS. Nur leichte Enduros und Supermotos kommen nah an diese Grenze, z.B. die Yamaha WR250X mit 22 kW/136 kg und entsprechend 0,16 kW/kg.

Die EU-Regelung, dass eine A2-Maschine nicht von einem Fahrzeug mit mehr als der doppelten Motorleistung (also 70 kW/96 PS) abgeleitet sein darf, wird in Deutschland nicht umgesetzt (Quelle). Es dürfen also auch stärkere Maschinen gedrosselt werden.

Die Legalität bei einer Fahrt ins Ausland ist unklar: Die Begrenzung der offenen Leistung des gedrosselten Motorrads im EU-Ausland würde bewirken, dass Fahranfänger keine Maschinen fahren dürfen, die ungedrosselt mehr als 70 kW/96 PS leisten. Somit entfallen praktisch alle aktuellen Supersportler und alle hubraumstärkeren Mittel- und Oberklassemotorräder, die normalerweise versicherungsgünstige 98 PS oder mehr als 100 PS leisten. Ob bei einer Fahrt ins Ausland das Recht des Landes, in dem das Fahrzeug zugelassen und der Führerschein ausgestellt wurde, oder das Recht des Landes, in dem gefahren wird gilt ist unklar.

Übergangsregeln von A beschränkt zu A2

Mit dem alten "A beschränkt" ab 20.1.2013 auch Maschinen mit 35 kW/48 PS und 0,2 kW/kg gefahren werden. Zwei Jahre nach dem Erwerb von "A beschränkt" darf "A offen" gefahren werden ohne zusätzliche Prüfung.


 

Klasse A

Der Führerschein Klasse A (auch beschränkt) schließt die Klassen A1 und M ein. Die Versicherungsprämien sind bei Motorrädern mit 25 kW/34 PS relativ günstig, Anfänger zahlen für Maschinen um 600 ccm ca. 200 € pro 12 Monate Haftpflicht und Teilkasko. Erst in der Klasse über 72 kW/98 PS schnellen die Prämien sehr deutlich in die Höhe, da hier das versicherte Risiko am höchsten ist.

Altes Recht (bis 16.01.2013)

Klasse A gilt für alle Krafträder. Wer die Fahrprüfung vor dem 25. Geburtstag ablegt, darf erst zwei Jahre nach der Prüfung Maschinen über 25 kW/34 PS fahren. Die Fahrerlaubnis nennt man in diesem Zeitraum "A beschränkt". Es gibt auch eine Begrenzung des Leistungsgewichts (max. 0,16 kW/kg), die aber für die allermeisten Maschinen nicht von Belang ist. Ausnahme sind einige alte Zweitakt-125er. Zwei Jahre nach Bestehen der Prüfung darf man automatisch Maschinen über 25 kW/34 PS fahren. Der Führerschein kann, muss aber nicht umgeschrieben werden. Wer innerhalb dieser zwei Jahre 25 wird, kann durch eine zusätzliche Fahrprüfung von der Leistungsbeschränkung befreit werden. Die zwei Jahre Drossel-Zeit haben mit der Probezeit nichts zu tun!

Wer bei der erfolgreichen Fahrprüfung bereits das 25. Lebensjahr vollendet hat, darf direkt Motorräder ohne Leistungsbeschränkung fahren. Voraussetzung ist jedoch, dass Ausbildung und Prüfung auf einem Motorrad der unbeschränkten Leistungsklasse gemacht wurden (mindestens 44 kW/60 PS). Die Fahrprüfung kann bereits einen Monat vor Erreichen des 25. Lebensjahres abgelegt werden; der Führerschein wird jedoch frühestens am Tage des 25. Geburtstages ausgehändigt.

Neues Recht (ab 16.01.2013)

Künftig gibt es nicht mehr "A unbeschränkt" und "A beschränkt", sondern "A" und "A2". Nach 2 Jahren A2 kann man mit einer Fahrprüfung zu A aufrüsten. Direkteinstieg zu A geht ab 24 Jahren.

Es ist möglich, auch nach vollendetem 25. Lebensjahr (ab 2013: 24. Lebensjahr) die Klasse A beschränkt zu machen, in der Praxis dürfte dies jedoch keine nennenswerte Rolle spielen, da sich kaum jemand freiwillig derart in der Wahl seines Motorrades einschränkt. Auch was die Möglichkeit Probefahrten zu machen anbelangt, hätte man ausschließlich Nachteile, da nur wenige auf 25 kW/34 PS gedrosselte Vorführ-Maschinen auf dem Markt sind. Mitunter weichen besonders kleine Fahrer auf diese Weg aus, wenn sie keine Fahrschule mit einer ausreichend tiefen, aber doch leistungsstarken Maschine finden können.

 

 weitere Infos auf:  http://www.zweiradfuehrerschein.de/